Lack?
Eine flüssige Beschichtung, kein Film. Sie nimmt die Tinte auf, schützt den Druck und – in ihrer auffälligsten Form – setzt sie glänzende Grafiken auf einen matten Hintergrund auf demselben Etikett.
Was es ist
Ein Lack oder eine Oberbeschichtung ist eine Beschichtung, die auf ein Etikett aufgebracht wird, im Gegensatz zu einem Laminat, das ein Film ist. Es spielt zwei alltägliche Rollen. Als eine rezeptive Oberbeschichtung, verleiht es einem Obermaterial seine Druckfähigkeit: Filmstoffe wie BOPP und PET sind beschichtet, damit sie UV-, Öko-Lösungsmittel- oder flexografische Tinten akzeptieren. Als ein Schutzlack, versiegelt es die Druckschicht gegen leichte Abnutzung.
Da es sich um eine Beschichtung handelt, kann der Lack selektiv aufgetragen werden — nur dort, wo es das Design wünscht — was eine Reihe von Veredelungseffekten eröffnet, die ein vollständiges Laminat nicht bieten kann.
Wie Reverse-UV funktioniert
Der auffälligste Lackeffekt ist Reverse-UV (auch als Reverse Spot-UV oder Matt-Glanz-Kontrast-UV bezeichnet). Das Etikett hat einen matten Hintergrund, während ausgewählte Grafiken glänzend beschichtet sind, was einen taktilen, visuell auffälligen Kontrast zwischen dem matten Feld und dem glänzenden Bild erzeugt.
Reverse-UV ist auf beschichtetem Papier möglich und besonders beliebt auf hell-silbernem BOPP, wo der Matt-Plus-Glanz-Silber-Kontrast ein charakteristisches Erscheinungsbild in der Getränke- und Kosmetikverpackung darstellt. Es handelt sich um eine Beschichtungsentscheidung, die in der Grafikphase getroffen wird, nicht um einen nachträglichen Gedanken.
Wofür es gut ist
Druckfähigkeit — die empfangsbereite Oberflächenbeschichtung ermöglicht es einem glatten synthetischen Film, überhaupt Farbe zu halten. Dekorativer Kontrast — Reverse-UV und Spot-Glanz erhöhen den wahrgenommenen Wert bei Kosmetika, Spirituosen und Premium-Lebensmittelverpackungen.
Überdruckkompatibilität — wenn ein Etikett nach der Lieferung Datencodes oder Chargennummern von einem Tintenstrahldrucker akzeptieren muss, benötigt es eine empfangsbereite Beschichtung; BOPP- und PE-Folien ohne eine tintenstrahlsensible Oberflächenbeschichtung werden perlen und verschmieren. Geben Sie die Überdruckmethode an, damit die richtige Beschichtung aufgetragen wird.
Abwägungen
— was zu wissen ist
Beschichtung ist keine Rüstung. Ein schützender Lack widersteht leichten Abnutzungen, ist jedoch dünner als eine Laminatfolie und bietet nicht den gleichen UV- und Abriebschutz im Freien. Für echte Außenhaltbarkeit ist eine Laminatoberfläche die stärkere Wahl.
Achten Sie auf die Substratgrenzen. Dekorative Veredelungen auf beschichtetem Papier funktionieren gut — aber die Prägevertiefung muss flach bleiben, da das Papier unter dem Stempel bricht. Wie immer sollte eine neue Kombination aus Beschichtung und Veredelung auf dem tatsächlichen Substrat vor der Massenproduktion getestet werden, da Beschichtung, Tinte und Material auf Weisen interagieren, die ein digitales Mock-up nicht zeigen kann.
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Produktionslauf
Sehen Sie das Material persönlich — nicht im Druck.
Musterpakete werden 3–5 Tage per Luftfracht versendet, kostenlos für qualifizierte Käufer. Fühlen Sie das Material, bevor Sie sich entscheiden.